Laufhaus

DSCF7484

„Creative Class Escorts“ versteht sich als künstlerischer Servicebetrieb: Für die Dauer des Pro­jektes leben die kuratierten Künstler_innen als „Creative Escorts“ in Räumlichkeiten des „VSL – Verein Sym­posium Lindabrunn“. Mit dem Projekt möchte die „Lord Jim Loge Powered by mono­chrom“ Möglichkeiten der Flexibilisierung und Mobilisierung im Bereich kreativer Arbeit ausloten und zur Diskussion stellen.

Von hier aus wird eine Website betrieben, auf der nach dem Vorbild klassischer Escort-Services die angebotenen Dienstleistungen und Referenzen der zur Verfügung stehenden Escorts vorge­stellt und beworben werden. Wird ein Escort bestellt, wird er bzw. sie vom agentureigenen Fahr­dienst mit dem „Hackbus“ ― einem mobilen Hochleistungs-Hacker-Labor ― zum Einsatzort ge­bracht. Auch die Zahlungsabwicklung wird vom Fahrdienst übernommen. Die Bezahlung ist ta­riflich geregelt. Im Unterschied zu den intimen Tätigkeiten klassischer Escort-Services finden die Einsätze der „Creative Escorts“ an öffentlichen Plätzen und im Beisein von Publikum statt. Die Lösung der jeweils an sie gestellten Aufgabe soll so als ein Prozess begriffen werden, der alle angeht, auch wenn es sich um ein individuelles gestalterisches Problem der KundInnen handelt.
Regionen im Umbruch benötigen also kreative Hilfestellung ― im Großen wie im Kleinen. „Crea­tive Class Escorts” möchte sie unterstützen und kompetente Kreativberatung als temporäres Angebot dorthin bringen, wo sie gebraucht wird.

Der Kreativsektor ist eine Schlüsselindustrie der Gegenwart. Nicht selten wird er als Verspre­chen auf eine bessere Zukunft für ganze Regionen gehandelt. Allerdings benötigt auch er Struk­turen, um Kreative und ihre KundInnen anzulocken. Beide müssen auf jene Randlagen aufmerk­sam werden, die Ansiedlungspotential für kreative Dienstleistungsbetriebe bietet.

Angebot & Preisgestaltung
Die Honorare werden individuell mit den Künstler_innen vereinbart.

Tipp: Der Besuch des Kreativ-Laufhauses in Lindabrunn und die Buchung von Leistungen vor Ort ist günstiger als die Inanspruchnahme des Hackbus-Services, mit dem ein Escort zu den Kund_innen gebracht wird.